Benötigen Sie zusätzlichen Platz, um Ihr Auto zu parken, Ihr Hab und Gut zu lagern, kleinere Arbeiten zu erledigen oder einen zusätzlichen Kühl- oder Gefrierschrank zu installieren? Dann ist der Bau einer Garage die Lösung für Sie! Der Bau einer Garage hat eindeutig viele Vorteile, aber ist auch zugleich eine ziemliche Herausforderung. Um gut vorbereitet an die Arbeit zu gehen, gibt es ein paar wichtige Punkte, an die Sie denken sollten, bevor Sie mit dem Bau beginnen.

Der Bau einer Holzgarage beginnt mit einem Entwurf

In Form einer Garagenbauzeichnung kann gezeigt werden, wie die Garage genau aussehen wird.  Sie müssen einen guten Standort finden, es muss genügend Platz vorhanden sein, damit Sie leicht mit dem Auto einfahren können und die Garage muss zugänglich sein. Es ist auch notwendig, im Voraus zu kalkulieren, ob zusätzlicher Platz für die Unterbringung von z.B. Fahrrädern oder Werkzeugen benötigt wird. Der Bau einer Holzgarage beginnt mit einem guten Ansatz und dem Entwurf eines Garagengrundrisses.

Die Zeit, die Sie in eine gute Vorbereitung investieren, wird sich während des Baus mehr als auszahlen.

1: Material

Wenn Sie eine Garage bauen wollen, dann machen Sie sich natürlich zuerst Gedanken über das Material, das Sie für Ihre Garage verwenden wollen. Eine Holzgarage hat einen wichtigen Vorteil gegenüber einer Betongarage: Der Preis pro m2 ist viel niedriger. Außerdem ist die Erteilung einer Baugenehmigung für eine Holzgarage wesentlich günstiger. Und finden Sie nicht auch, dass eine Holzgarage stilvoller aussieht und Ihrem Haus das gewisse Extra verleiht?

Es gibt auch einen Qualitätsunterschied zwischen verschiedenen Holzarten, die für den Bau verwendet werden können. Minderwertiges Holz ist anfällig für Verwitterung und viel weniger stabil, was Sie natürlich nicht wollen. Holzarten aus nördlichen Gebieten mit kaltem Klima sind für den Außenbereich besonders empfehlenswert. Aufgrund des kalten Klimas wachsen die Bäume langsamer, was dazu führt, dass die Jahresringe näher beieinander liegen. Das Ergebnis ist ein stabiles Holz mit einer starken Struktur.

2: Wandstärke von Holz

Neben dem Material ist es auch gut, auf die Wandstärke des Holzes zu achten. Es gibt Holzgaragen mit unterschiedlichen Wandstärken. Beim Bau einer Holzgarage ist es ratsam, sich im Vorfeld Gedanken über die Nutzung zu machen. Möchten Sie nur Ihr Auto parken? Dann ist eine Wandstärke von etwa 28 mm ausreichend. Aber wenn Sie auch Dinge lagern wollen und gerne in Ihrer Garage arbeiten möchten, reicht diese Wandstärke nicht aus. In diesem Fall ist es besser, eine Wandstärke von etwa 44 mm oder 70 mm zu wählen, da bei dieser Stärke die Temperatur weniger schnell abfällt.

3: Bau einer Garage: die Kosten

Wenn Sie eine Garage aufbauen, wollen Sie keine unerwarteten Kosten haben. Empfehlenswert ist es, einen fertigen Bausatz zu kaufen. Dann wissen Sie von vornherein, wie viel die Holzgarage kosten wird. Entscheiden Sie sich für eine Holzgarage von Gartenhausfabrik, finden Sie die Preise für verschiedenste Modelle auf der Website. So können Sie sofort sehen, wie hoch der Preis für eine Garage sein wird.

Übrigens: Eine Garage ist deutlich teurer als ein Carport. Wenn Sie nur ein Dach für Ihr Auto suchen, sind Sie mit einem Carport besser beraten.

4: Brauchen Sie eine Genehmigung?

Schließlich ist es ratsam, sich zu informieren, ob Sie eine Genehmigung für den Bau Ihrer Holzgarage benötigen. Grundsätzlich bedarf der Bau einer Garage mit einer Grundfläche von bis zu 30 Quadratmeter keine Genehmigung. Es kann vorkommen, dass Sie eine Genehmigung benötigen, wenn Sie eine Holzgarage bauen wollen. Vor allem, wenn die Garage an der Front oder an der Seite Ihres Hauses platziert ist oder wenn eine gewisse Größe überschritten wird. Wenden Sie sich deshalb an Ihr zuständiges Bauamt, um Informationen über eine mögliche Genehmigung einzuholen. So werden Sie später beim Bau nicht überrascht sein.

Bau einer Holzgarage, wie gehe ich vor?

Sobald Ihre Genehmigung in Ordnung ist und der Garagenplan klar ist, kann der Bau beginnen. Der Bau der Holzgarage beginnt mit dem Fundament. Ein Betonboden ist die perfekte Basis für den Bau einer Holzgarage. Dann wird der Holzrahmen aufgebaut, der die Wände stützen wird. Zum Abschluss müssen Sie noch ein Dach aufsetzen. Dies können Sie auch selbst tun, aber es ist nicht einfach. Wenn Sie keine Erfahrung haben, ist es ratsam, einen Fachmann zu beauftragen.

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