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29. Juli 2012
Geschmack trifft Design

Johann Lafer und Hartmut Räder leitet die Motivation, guten Geschmack zu verbessern. Aus dieser gemeinsamen Philosophie haben Sie die neue "Lafer at Home by Räder"-Kollektion entwickelt, die insgesamt neun Produkte rund ums Kochen umfast. Den ganzen Beitrag lesen »



13. April 2009
Herzdose mit Blumenornament aus Metall von Räder

 
Wenn man verliebt oder sogar schon vergeben ist, dann sind gerade Geschenke eine passende Möglichkeit, dem Partner Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und die eigenen Gefühle ausdrücken zu können. Doch viele Partner tun sich schwer darin, ein geeignetes Geschenk für den Liebsten bzw. die Liebste zu finden, weshalb wir es uns von Designers Heaven vorgenommen haben, auch diesen Leuten zu helfen und Unterstützung bei der Wahl des richtigen Geschenkes anzubieten.
 
 
 


3. Januar 2009
Interview mit Hartmut Räder

Interview mit Hartmut Räder Vor 40 Jahren gründete Hartmut Räder sein Unternehmen. Seitdem entwickelt er Produkte, die Geschichten erzählen. In einem Interview mit dem Fachmagazin P & G erzählte er seine eigene Geschichte:

P & G: Sie haben in den vergangenen 40 Jahren – von der Produktlinie und von den Materialien her – ganz unterschiedliche Produkte und Produktlinien auf den Markt gebracht. Ganz anders beispielsweise als die Fa. Reisenthel, die sich auf Taschen, oder das Unternehmen Koziol, das sich auf das Material Kunststoff konzentriert hat. Vermissen Sie manchmal selbst so etwas wie einen roten Faden, der sich durch Ihre Kollektion zieht?

H. R.: Wir machen Produkte, die zu bestimmten Themen Geschichten erzählen. Das ist unser roter Faden. Zur Zeit konzentrieren wir uns auf das Thema Poesie. Das kann sich aber ändern. All diese Themen haben natürlich auch mit meinen persönlichen Interessen zu tun. Mit der Liebe zu authentischen Materialien und damit, Wege für eine neue Formgebung zu finden. Ich bin nicht nur auf ein bestimmtes Material oder ein bestimmtes Produkt spezialisiert. Das wäre mir auch zu langweilig. Und es würde nicht zu mir passen. Ich bin an so vielen Dingen interessiert: Kino, Theater, Musik, Literatur, Reisen….Ich bin vielfältig. So wie die meisten Menschen. Und das spiegelt auch meine Kollektion wider. Wir sind eine Lifestyle-Firma, die individuelle Produkte macht. Eben Produkte, die Geschichten erzählen. Und außerdem arbeite ich ja auch mit einem Team zusammen und aus diesem Team kommen natürlich auch die unterschiedlichsten Ideen. 
Aber auch wenn wir unterschiedliche Produkte herstellen und immer mal wieder neue Materialien verwenden, können uns unsere Kunden trotzdem erkennen. Das kann man etwa beim Verpackungsdesign oder den Karten sehr gut sehen. Die Karten sind zwar unterschiedlich, aber die Designsprache ist auch und gerade für den Endverbraucher als „typisch Räder“ erkennbar.

P & G: Sie sagen, dass die Entwicklung Ihrer Firma mit Ihrer persönlichen Entwicklung zu tun hat. Aber wahrscheinlich doch auch damit, dass Sie ein Gespür für den jeweiligen Zeitgeist haben.

H. R.: Ja, obwohl sich dieses Gespür nicht so äußert, dass wir Trends hinterher laufen. Wir machen selbst Trends. So waren wir in den 70er Jahren zum Beispiel die Ersten, die das Material Kork für Wohnaccessoires eingesetzt haben. Später kamen handgeschöpftes Papier und andere Materialien hinzu. Und vor acht Jahren waren wir auch die Ersten, die das Thema Poesie aufgegriffen haben. Man muss sich ständig erneuern, um man selbst zu bleiben und um das Gefühl für den Zeitgeist zu behalten.

P & G: Gab es in Ihrer 40jährigen Firmengeschichte auch Flops?

H. R.: Es gab zwei, drei Flops: Wir hatten zum Beispiel Blocks und Kladden aus Kunststoff. Das Design war hervorragend, aber die Produkte liefen trotzdem nicht. Auch ein Grillbesteck, dessen Griffe aus Kunststoff gefertigt waren, lief überhaupt nicht. Kunststoff ist einfach nicht mein Material. Unsere Kunden haben uns immer in Verbindung mit natürlichen Materialien wie z.B. Papier, Kork oder Glas gesehen.

P & G: Sie sind ein Autodidakt, haben also kein Design studiert. Und sind trotzdem erfolgreich in der Herstellung von Designprodukten. Was fehlt Ihrer Meinung nach im Designstudium? Was würden Sie Universitäten und Fachhochschulen empfehlen?

H. R.: Mir fällt auf, dass sich junge Designer nicht so mit Materialien und ihrer Wirkung bzw. mit den Kombinationsmöglichkeiten von Materialien auskennen. Da sollte mehr getan werden. Anscheinend haben dekorative Aspekte heute eine größere Bedeutung als früher. Und Designer sollten über wirtschaftliche Grundkenntnisse verfügen. Das versuche ich auch den Praktikanten zu vermitteln, die von der Hochschule zu uns in den Betrieb kommen. In den Betrieben gibt es eine andere Art von Kreativität als an der Hochschule. Für uns bedeutet Kreativität, dass wir zusammen sitzen, uns über unsere Ideen unterhalten und gemeinsam neue Ideen entwickeln.

P & G: „Made in Germany“ hat im Augenblick wieder Konjunktur. Viele Firmen werben damit, dass sie ihre Produkte in Deutschland herstellen lassen. Lassen Sie Ihre Produkte in Deutschland herstellen?

P & G: Einen Teil der Produkte lassen wir in Deutschland herstellen. Beispielsweise einige der Karten. Sie werden von insgesamt 5 Behindertenwerkstätten hergestellt. Aber Produkte, die viel Handarbeit erfordern – wie beispielsweise der Poesieblätterbaum, dessen Blätter mit Draht umwickelt und miteinander verbunden werden – sind in Deutschland einfach zu teuer. Das kostet ein Fünffaches von dem, was im Ausland hergestellt wird. Ein anderes Beispiel ist die „Perlen Lightline“, die aus insgesamt 38.000 Perlen gefertigt wird. Auch das wäre in Deutschland sehr teuer. Da sind Firmen, die ihre Produkte maschinell herstellen, besser dran. Das kann man auch in Deutschland machen. Wir haben übrigens auch Produkte, die zuerst in China und jetzt in Deutschland hergestellt werden. Z.B. die Tafelkarte. Einige deutsche Firmen sind beweglicher geworden und bieten günstigere Konditionen an. 
Und wir haben auch Produkte, die in China hergestellt und in Deutschland zusammengesetzt werden. Ich kann also gar nicht sagen, dass ich meine Produkte ausschließlich im Ausland oder ausschließlich in Deutschland herstellen lasse. Das ist eine Kombination aus beidem.

P & G: Kaufen Sie auch fremde Produkte im Ausland dazu oder entwickeln Sie die Ideen für Ihre Produkte alle selbst?

H. R.: Wir kaufen keine Produkte dazu. Es gibt unsere Design-Abteilung mit festangestellten Mitarbeitern und einem Stamm von spezialisierten freien Mitarbeitern.

P & G: Sie sehen sich also als Design-Firma?

H. R.: Ja, Wir gehörten beispielsweise in den 70er Jahren schon zu einem kleinen Kreis von Firmen, die stellvertretend für die Bunderrepublik und das westliche Design in der damaligen DDR und Ostberlin ausstellten. Auch in Moskau sind in der Zeit unsere Produkte als Beispiele für westliches Design ausgestellt worden.
Und natürlich haben wir im Laufe der Jahre auch viele Designpreise gewonnen. Die Serviettenringe aus der Serie „Poesie et Table“ sind etwa für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2009 nominiert worden. Und die Produkte „Red Paper Stars“, die „Lichthäuser“ und die „Paper Silhouettes“ gewannen im letzten Jahr den Preis „Form 2007“.
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P & G: Zu Ihrer Firmenphilosophie gehört der Slogan „Räder macht Emotionen“ – ist Hartmut Räder ein emotionaler Mensch?

H. R.: Das ist nicht irgendein Slogan, den sich die Marketing-Abteilung ausgedacht hat. Ich zeige meine Gefühle wirklich. Ich bin kein cooler Business-Mensch. Ich halte nichts von Coolness, das ist eine Bremse der eigenen Persönlichkeit. Früher, mit 17 Jahren, fand ich den Film „Außer Atem“ mit Jean Paul Belmondo ganz toll. Der war cool…
Aber ich war auch immer Sportler und da braucht man Emotionen. Sonst ist man nicht gut. Ich lasse mich gern ergreifen. Ich muss gestehen, dass ich bei einigen Kino-Filmen sogar weine.
Ich möchte mit meinen Produkten Menschen erreichen. Ich habe Spaß an meiner Arbeit. Meine Mitarbeiter sind alle emotional. Wir machen Produkte mit Liebe und Leidenschaft.

P & G: Und welches Ihrer Produkte hat Sie in letzter Zeit besonders berührt?

H. R.: Die Poesiesteine, für die wir übrigens auch Preise erhalten haben. Es ist einfach schön, kleine Botschaften oder Alltagsphilosophien auf Steine zu schreiben. Das habe ich übrigens auch privat gemacht. Ich habe Steine beschrieben und sie dann per Post verschickt.

P & G: Mit den Poesiesteinen haben Sie Ihre Poesiekollektion begründet. Und Design definieren Sie auch als „die Poesie der Dinge“. Ist das Thema „Poesie“ inzwischen nicht schon wieder out?

H.R.: Das Thema Poesie ist noch lange nicht durch. Wir stehen erst am Anfang. In unserer Frühjahrskollektion 2009 gibt es zum Beispiel die Poesie-Blumengläser und auch neue Produkte aus unserer Serie „Poesie et Table“. Etwa Küchentücher und Rezeptbücher. Natürlich können wir irgendwann auch andere Schwerpunkte haben. Das ist ein fließender Prozess. Wir sind immer offen.
Was aber immer bleiben wird, ist die Liebe zur Sprache und zur Typografie.

P & G: Warum sind die Menschen von dem Thema „Poesie“ so begeistert?

H. R.: Alltagsweisheiten und Sprüche sind Alltagshelfer. Sie können trösten oder jemanden zum Lachen bringen. Und sie sind auch sehr individuell. Es gibt Aphorismen für jede Situation, in der man sich gerade befindet. Sie sind Kommunikationsmittel. Wie die Produkte, die sie transportieren.

P & G: Worauf sind Sie – wenn Sie auf die letzten 40 Jahre zurückblicken – besonders stolz?

H. R.: Ich bin stolz darauf, dass es die Firma Räder immer noch gibt. Und das ich immer das machen konnte, was ich wollte. Ohne mich zu verbiegen. Und natürlich bin ich auch stolz darauf, dass wir sehr viele Kunden haben, die unsere Philosophie mittragen und gern und mit großem Erfolg mit uns zusammenarbeiten.

Quelle: Räder Newsletter Dezember 2008

 



3. Januar 2009
Himmlische Schwestern – Engel mit Kultstatus

 Engel mit KultstatusSie tragen stets ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen und sind bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt. Die sechs Himmlischen Schwestern Aurelia, Charlotte, Florentine, Pauline, Rosine und Sternchen gibt es jetzt seit genau fünf Jahren und sie haben inzwischen eine große Fangemeinde.

Uns erreichen immer wieder Briefe, Mails oder Anrufe, in denen uns geschildert wird, wie sehr die Himmlischen Schwestern vieler ihrer Anhänger ans Herz gewachsen sind. Zum Beispiel wollen Sammler wissen, ob und wo sie ältere Auflagen der frechen Engel bekommen können. Oder Kinder sind untröstlich, wenn ein Engel heruntergefallen und kaputt gegangen ist.

Aus dem Grund haben wir uns auch entschlossen, kleine Bücher mit noch mehr Geschichten über die Himmlischen Schwestern herauszubringen Denn jeder der bezaubernden Engel konzentriert sich auf ein bestimmtes Thema: Aurelia weiß alles über das Licht, Charlotte kennt sich mit der Liebe aus, Florentine bringt Freude, Pauline hat immer gute Ideen, Rosine ist die Mutigste und Sternchen liebt Gedichte über alles.

Viele Fans werden sich auch über die New Edition freuen und über Figuren, die 19 cm groß sind. Für alle, die es lieber kleiner mögen, haben wir die nur 8 cm hohen Minis entwickelt.
Und wer auf die himmlischen Wesen auch bei Tisch nicht verzichten möchte, kann jetzt seinen Kaffee oder Espresso aus Tassen mit Motiven der Himmlischen Schwestern trinken.
Übrigens sind die Himmlischen Schwestern auch musikalisch: Es gibt sie als Spieluhren mit Weihnachtsliedern wie „Oh Tannenbaum“ oder „Stille Nacht“.

Quelle: Räder Newsletter Dezember 2008

 



30. September 2008
Poesiesteine von Räder

Ein besonderes Geschenk ist in dieser hektischen Zeit nicht mehr leicht zu finden, doch es gibt sie – wirklich…
Ein Beispiel hierfür sind die schönen und ästhetischen Poesiesteine der Firma Räder, welche in unserem Onlineshop Designers-Heaven.de angeboten werden und 2003 mit dem Form-Preis ausgezeichnet wurden.

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21. September 2008
Produkt der Woche – #2 – Poesiestein FREUNDSCHAFT von Räder

Hier nun der Teil 2 der Reihe im Designers-Heaven-Blog:

Das Produkt der Woche

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1. September 2008
Räder Design – Nominiert für den Designpreis 2009

Poesie et Table von Räder Design ist nominiert für den Designpreis 2009

Poesie et Table…
Geliebt, Gelobt und Ausgezeichnet !

Die Firma Räder aus Bochum ist nominiert für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland mit den Produkten der Poesie et Table-Kollektion.

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